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Babys im Winter – auch bei Kälte nach draußen?

Gerade Babys benötigen viel Licht und Sauerstoff, das gilt natürlich auch für den Winter. Frische Luft und die abwechselnden Reize, die durch den Wechsel von kalter und warmer Temperatur ausgelöst werden, stärken zudem das Immunsystem Ihres Nachwuchses. Deshalb sollten Sie auch im Winter viel nach draußen gehen, auch wenn es einmal leicht regnet oder sogar schneit. Wichtig ist dabei, dass Sie Ihr Baby zwar gut vor Kälte und Nässe schützen, aber auch nicht zu fest oder zu warm einpacken.

Babys im Winter
© famveldman – Fotolia.com

Vielleicht haben Sie es ja schon selbst festgestellt: Kleine Kinder mögen Ausflüge ins Freie sehr gerne, denn da können sie neue Eindrücke sammeln und das Schaukeln im Kinderwagen genießen. Zusätzlich werden sie an der frischen Luft, auch wenn sie kalt ist, widerstandsfähiger und geschützter gegen Infektionen und Erkältungen. Vor allem aber ist der Gang ins Freie für die Kleinen deshalb wichtig, da sie so genügend Licht bekommen, das ja Vitamin D für die Knochenentwicklung bildet. Hat es draußen allerdings Temperaturen von mehr als minus acht Grad Celsius oder bläst ein scharfer Wind, sollten Sie mit kleinen Babys, die jünger als sieben Monate sind, eher zu Hause bleiben.

Richtige Kleidung ist entscheidend

Es versteht sich von selbst, dass Kinder im Winter richtig angezogen sein sollen. Es empfiehlt sich daher zum Strampelanzug ein dickes Jäckchen und eine passende Mütze zum Schutz der empfindlichen Ohren anzuziehen. Ist es richtig kalt, sollten Sie dem Kleinen auch Fäustlinge überstreifen. Bewährt hat sich beim Anziehen das sogenannte Zwiebelprinzip, das heißt, Sie sollten ausreichend weite Kleidungsstücke übereinander ziehen. Verändert sich die Temperatur oder machen Sie eine Rast, können Sie die eine oder andere Schicht leicht aus- und im Bedarfsfall wieder anziehen. Zu empfehlen ist weite Kleidung, die aus natürlichen, atmungsaktiven Stoffen gefertigt ist. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby nicht zu schwitzen beginnt, denn auch das macht sie anfällig für Erkältungen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihrem Kleinen kalt oder warm ist, prüfen Sie die Hauttemperatur im Nacken oder Hals. Zum Zudecken eignen sich Daunendecken mit einer leichten Wolldecke darüber oder Thermofußsäcke. Doch achten Sie darauf, dass sich Ihr Baby darunter noch ausreichend und gut bewegen kann.

Besondere Anforderungen für Tragetuch oder Babytrage

Wenn Sie mit Ihrem Baby im Kinderwagen unterwegs sind, sollten Sie darauf achten, dass das Verdeck des Wagens optimal mit dem Kasten abschließen kann. Sonst entsteht Zugluft, in der sich Ihr Nachwuchs rasch erkälten kann. Um gegen die Kälte, die von unten kommt, optimalen Schutz zu gewähren, können Sie ein Lammfell auf die Matratze legen. Haben Sie Ihr Baby allerdings in einem Tragetuch oder einer Babytrage bei sich, müssen Sie besondere Sorgfalt anwenden. Am besten kleiden Sie Ihr Kind dazu in einen Schneeanzug mit Kapuze. Es gibt auch Modelle, die mit einem kompletten Fußteil ausgestattet sind. Wenn Sie mit Ihrem Baby draußen unterwegs sind, sollten Sie im Übrigen auch dessen Gesichtshaut gegen die Kälte schützen. Dazu eignet sich am besten eine individuelle Creme für Babyhaut und -Gesicht, die aber fett- und keinesfalls wasserhaltig sein sollte.

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